FreitagsBrief 6/2018

In wenigen Wochen läuft das Mandat der Bundeswehr im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ aus. Die Bundeswehr, Kriegspartei im Syrienkrieg, soll nach dem erfolgreichen Kampfeinsatz als Anschlußverwendung im Norden des Irak den kurdischen Peschmerga Unterstützung leisten.
Die deutsche Marine kann da leider nicht hilfreich zur Seite stehen; der wassergebundenen Armee gehen schneller die einsatzfähigen Schiffe aus, wie der SPD die Vorsitzenden.

Dabei sucht Flinten-Uschi nicht nur eine Lösung für die Marine. Die Bundeswehr sucht weiter einen Nachfolger für ihr „Ich-kann-um-die-Kurve-schießen“ – Sturmgewehr G36. Nach SigSauer ist nun auch Rheinmetall/Steyr-Mannlicher aus dem Angebotsverfahren ausgestiegen.

Die Staffelübergabe bei der SPD gestaltet sich schwieriger, als von Schulz/Nahles geplant.
Es ist angedacht, die Vergabe des  Vorsitz der ehemaligen Volkspartei zukünftig ähnlich einer Erbmonachie zu gestalten. Mitgliederbefragungen oder Ur-Wahlen bremsen da nur.

Vorerst, kommissarisch sozusagen, wird aus Schulz ein Scholz.
Auf dass die Partei nicht zu sehr nach links rückt, schickt Olaf die Revoluzzer aus den eigenen Reihen zum nächsten G20-Gipfel erstmal in`s Schanzenviertel zum abkühlen.
Die Zukunft des „Herrn mit den Haaren im Gesicht“ ist jedenfalls recht überschaubar.

Aber es sollen ja keine Personalfragen im Vordergrund stehen.
„Im Zentrum unserer Gesundheitspolitik stehen die Patientinnen und Patienten und die Qualität ihrer medizinischen Versorgung“ – ein wunderbarer, epochaler Satz, frisch aus dem Koalitionsvertrag der möglichen GroKo. Wenn das nicht´s wird.

Die Unterschiede beim Gehalt von Männern und Frauen sind bekanntermaßen groß. Besonders im Osten. Da verdienen die Damen etwa 10% mehr. Diese Lohn-Lücke – auf neudeutsch „Gender-Pay-Gap“ – ist vermutlich der Grund, warum so viele ostdeutsche Männer der AfD ihre Aufwartung machen.

In diesen alternativen Parteikreisen war auch sehr schnell klar, dass das Attentat vom Kölner Karneval nur einen islamitischen Hintergrund haben kann.

Fünf Verletzte in Köln.
So viel Glück war in den USA diese Woche beim Amoklauf des ehemaligen Schülers nicht zu erwarten.
18 Vorfälle dieser Art in diesem jungen Jahr, 290 in den letzten 5 Jahren. Konsequenz: 0.

Nachdem man sich mittlerweile gelangweilt bis angewidert von den SPD-Scharmützeln abwendet, entdeckt man alte bekannt wieder: den Diesel!
Um der Luft in den Innenstädten schnell und erfolgversprechend auf die Sprünge zu helfen, wird der kostenlose öffentliche Personennahverkehr ins Spiel gebracht.
Wie das im Auge der Zweifler dann aussieht, zeigt seit graumer Zeit schon die Bahn.
Nur eben nicht kostenlos.

Nutella hat sein Rezept verändert. Weniger Kakao, mehr Milchpulver
In einem 450 Gramm-Glas steckten vorher 33,75 Gramm Milchpulver.
Nun sind es 39,15 Gramm, satte 16 Prozent mehr. Das klingt viel. Ist es aber nicht.
Fragen sie mal die SPD nach 16%.

Auf das die verlängerte Narrenzeit in Berlin ein Ende findet.
Ich wünsche ein sonniges, entspanntes und rutschfestes Wochenende.

Bleibt bunt, stark und neugierig.

Marcus

Wer mag, sende mir eine Mail an marcus@gottfried.online und läßt sich im Verteiler listen, auf das der FreitagsBrief durch Eure Hand reichlich Verteilung findet in dieser bunten, unüberschaubaren Online-Welt.

Für die Abbestellung der wöchentlichen Postille gilt der gleiche Weg.

 

 

5 Gedanken zu „FreitagsBrief 6/2018

  1. Mick

    Lieber Marcus,
    lese deinen Freitagsbrief mit grossem Vergnuegen – aus Amerika. Sehr treffend beobachtet; oft schaerfer als die „locals“ das je ‚zammbringen.
    ‚keep it coming‘ – ganz vielen Dank fuer (d)einen guten Schuss gesunden Menschenverstand und Humor! Macht diesen Zirkus ertraeglicher.
    Mick

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